Vitaminmangel macht auch Krankheitserregern zu schaffen
Das Magenbakterium Helicobacter pylori muss Vitamin B6 produzieren, um chronische Entzündungen auslösen und aufrechterhalten zu können. Zu diesem Ergebnis kommt ein Wissenschaftlerteam um Richard Ferrero von der Monash University in Melbourne.

Wissenschaftler machen Muskelschwund bei Krebsmäusen rückgängig
Krebspatienten in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit könnten von einem gezielten Muskelaufbau profitieren - und zwar sowohl bei der Lebensqualität als auch bei der Lebenserwartung. Darauf deuten jetzt die Ergebnisse einer Studie amerikanischer Wissenschaftler bei krebskranken Mäusen hin, die zusätzlich unter Kachexie litten - einer heftigen körperlichen Auszehrung mit Muskelschwund, die häufig als Folge einer Krebserkrankung auftritt. Wurde den Tieren ein bestimmtes Protein verabreicht, begannen ihre Muskeln sich zu erholen und sogar neue Muskelmasse aufzubauen.

Niedersachsen nehmen immer mehr Antidepressiva
Berufstätige in Niedersachsen bekommen nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) von Ärzten immer mehr Antidepressiva verschrieben. Das Volumen der verschriebenen Antidepressiva erhöhte sich in den vergangenen zehn Jahren um mehr als das Doppelte, wie die TK am Donnerstag in Hannover unter Berufung auf eigene Versichertendaten mitteilte. Statistisch gesehen erhielt demnach 2009 jeder berufstätige Niedersachse für sieben Tage Medikamente zur Behandlung von Depressionen. Das war ein Anstieg von 55 Prozent gegenüber dem Jahr 2000.

Thüringen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben häufigste Todesursache
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Thüringen weiterhin die häufigste Todesursache. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Erfurt mitteilte, starben daran im vergangenen Jahr 11.667 Menschen. Das war ein Anteil von 43,6 Prozent aller Todesfälle in Thüringen. Täglich starben im Jahr 2009 durchschnittlich 32 Bürger an einem erkrankten Kreislaufsystem. Außer einer chronischen Herzkrankheit erlagen die Betroffenen häufig einem Herzinfarkt. Besonders betroffen waren Menschen im Alter über 70 Jahre.

Neuer Ansatz lässt auf ein Heilmittel gegen HIV hoffen
Wissenschaftler haben eine vielversprechende Strategie entwickelt, die zukünftig zur Entwicklung von Heilmitteln gegen eine HIV-Infektion führen könnte: Sie zerstören gezielt die durch den Aids-Erreger infizierten Zellen, um dem HI-Virus die Existenzgrundlage im Körper zu entziehen.

Mäßiger Weinkonsum könnte positive Wirkung auf die Hirnleistung haben
Ein moderater Weinkonsum geht mit einer besseren Leistungsfähigkeit des Gehirns einher. Diesen Zusammenhang zeigen die Ergebnisse einer Studie, die norwegische Wissenschaftlerr mit mehr als 5.000 Probanden durchgeführt haben. Sie hatten getestet, wie der Konsum verschiedener Mengen unterschiedlicher alkoholischer Getränke mit der Wahrnehmungs- und Erinnerungsfähigkeit der Versuchsteilnehmer zusammenhing.

 

 


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