Who is Who der Ärzte | Hilfe

Die Bewertungsportal-Pranger für Ärzte stehen im Widerspruch zum Persönlichkeitsrecht
Prof. Paul Kirchhof, Rechtsgelehrter aus Heidelberg und ehemaliger Bundesverfassungsrichter, hat einen für uns Ärzte und Bürger dieses Landes bemerkenswerten Aufsatz mit der Überschrift geschrieben:

„Wir brauchen mehr Bewusstseinsschärfe im Recht. Wie wir mit neuem Wissen verantwortlich umgehen können“ (http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/2011-2/3ki.html)

Darin finden sich Hinweise, die nicht nur gegen die e-card sprechen:

Der offizielle Pranger der Bewertungsportale für Ärzte steht im Widerspruch zur Feststellung Paul Kirchhoffs:

„Ein Kern des individuellen Persönlichkeitsrechts garantiert jedem einzelnen Menschen, sich den Mitmenschen und der Öffentlichkeit nach eigenem Belieben darzustellen, sich zu zeigen oder verborgen zu halten, zu sprechen oder zu schweigen, auch in der Öffentlichkeit anonym zu bleiben oder sich fotografieren zu lassen.“

Diese Recht scheint für uns Ärzte nicht zu gelten...

Meine Honorarreform: Ärzte erhalten das RLV plus Verwaltungskosten, fertig
... Ist doch eh alles budgetiert und daher wäre es ganz einfach, den Kollegen einfach ganz ohne Individualabrechnung (die ja eh keine mehr ist) das Regelleistungsvolumen zuzuweisen zuzüglich der nicht mehr erforderlichen Verwaltungskosten für Abrechnung und Prüfung.
Wenn das Gesamtbudget nicht erhöht wird...

Köhlers EBM-Reform: Das eigentliche Problem ist das die GKV privilegierende SGB-V
... Denn das eigentliche Problem ist das SGB-V, das die GKVen privilegiert und uns Ärzte in die Rolle von Bittstellern zwängt, die eine Rundum-sorglos-Versorgung zu liefern haben für das Geld, das die Kassen bereit sind, zu zahlen (frei nach Ulla Schmidt). Die bloße Forderung nach Abschaffung der KV würde daran gar nichts ändern, sondern nur den Kassen den Weg frei geben für Direktverträge mit Dumpingpreisen bzw. "Capitation"-Modellen - das Problem also nur verschärfen. Nach dem Fiasko mit "Nürnberg-II" ist eine Totalverweigerung der KV ein strategischer Irrweg.

Sucht euch einen anderen Clown, ich such’ mir einen anderen Zirkus
... Ich frage nirgendwo mehr an. Ich beschwere mich auch nicht mehr. Ich glaube nicht an ein gutes Ende. Ganz einfach habe ich meine Konseqenzen gezogen nach dem Motto:

Sucht euch eine anderen Clown, ich such mir einen anderen Zirkus (Verfasser unbekannt).

Lieber geachteter Ausländer als Sozialstaatsdepp. ...

Hausbesuche sind doch Leistungen, die stark manipulierbar sind
... Der Hausarzt kann seinem Patienten durchaus mitteilen, er komme jetzt jede Woche vorbei, oder eben jeden Monat oder aber womöglich gar nicht. Egal wie, der Patient wirds akzeptieren.
Werden nun die Hausbesuche außerhalb des RLVs bezahlt, wird es immer eine Gruppe von Ärzten geben, die . sagen wir mal vorsichtig.. die Betreuung zu Hause intensivieren.
Auf Kosten der...

Hausbesuche wieder im RLV: Wo bleibt der Aufschrei?
Ja, wo bleibt der Aufschrei- auch der Aufschrei unserer alternden Patienten (bzw. deren Betreuer/Pfleger/Familien) die wir in immer höherer Zahl zuhause oder in den Pflegeheimen versorgen:

Hausbesuchsleistungen werden im neuen HVM Baden-Würtemberg wieder im RLV versenkt...

Der Ärztemangel auf dem Land macht den Kommunen inzwischen Sorgen
er Ärztemangel auf dem Land macht den Kommunen schon Sorgen, siehe Anzeigen in den Ärzteblättern.

Hier sollte die KV zwar die Gründe aufzeigen (z. B. Unterschiede Honorar/Kosten/Rahmenbedingungen im Ausland und in D), aber sicher nicht die Finanzierung von Anzeigenkampagnen und Regio-Praxen etc. aus der Gesamtvergütung entnehmen, so dass die...

Als BÄK-Vize hat sich Montgomery merkwürdigerweise nie für die GÖÄ interessiert
... Wieviele Jahre war Montgomery VIZEPRÄSIDENT der BÄK? Hat er sich in dieser Zeit JEMALS für die GOÄ in Bezug auf die Niedergelassenen interessiert? Aber die Bürgerversicherung hat Montgomery als Vize aktiv beworben (GANZSEITIGE SPD-Anzeigen). Um die GOÄ kümmerte sich in der BÄK besonders...

Vielleicht könnten wir ein einziges Mal strategisch denken und nicht nur von hier bis zur Nasenspitze
In unserer christlichen Tradition gab es die Geschichte der Wandlung vonm Christenhasser Saulus zum Prediger für die Christenheit Paulus.

Zugegebenermaßen glaube auch ich nicht, dass Herr Köhler plötzlich vom Blitz der Erkenntnis getroffen wurde, aber was ich denke, ist, dass Herr Köhler durch die Argumente der jetzt in der KBV-Vertreterversammlung vorhandenen Basiskräfte durchaus eine Wandlung erfährt.

Im Thread fragte ein Leser, warum Herr Köhler gerade jetzt ein Interview bei Facharzt.de gibt - noch dazu exklusiv. Tja - vielleicht ist das ja nicht - wie vermutet - eine perfide Schweinerei, sondern der Versuch, wirklich mit den Basisärzten in eine Kommunikation zu kommen und seine Vorstellungen über eine Veränderung des EBM auch bei den Basisärzten des Forums zu erklären.

Ich kann auch wieder nicht erkennen, dass wir als Forumsleser uns mit den Inhalten des Interviews auseinandersetzen, sondern eigentlich nur wieder abgelästert wird.

Es werden - wie immer - nicht etwa die Chancen und die neuen Ideen diskutiert, die Köhler...

Beschluß der VV der KVNO: Kein Verramschen von GOÄ-Leistungen in Sonderverträgen
... Wobei Viele in der VV der KVNO von gestern anzweifelten, ob ein neuer EBM überhaupt irgend etwas bringe - vorgebrachte technokratische Argumente von KBV-Seite (Herr Gassen) konnten nach meiner Einschätzung die Mehrheit der VV-Teilnehmer überhaupt nicht mehr überzeugen.

Wenn also in der MGV-Versorgung nichts mehr geht, bleiben Sonderverträge mit den Kassen der einzige Weg, Vergütungen noch zu verbessern und Leistungen zu ermöglichen.

Hier ist es dann besonders ärgerlich und am Ende unerträglich, wenn GOÄ-Leistungen für Bruchteile des einfachen GOÄ-Satzes verramscht werden (zum Beispiel die Auflichtmikroskopie in HKV-all-inclusive-Verträgen für 4 Euro Dumping-Preis)...

Dieses Gesundheitssystem ist an Perversion nicht mehr zu überbieten
... Diejenigen, die das früher mal beste Gesundheitssystem der Welt mit aller Macht kaputt reformiert haben schreien jetzt nach Frischfleisch, weil die Deppen, die sich am ethischen Nasenring durch die Manege ziehen lassen langsam knapp werden.

Tja Feldmann, erst die Ärzte aufs äußerste drangsalieren und gegängeln und sich dann wundern wenn keiner mehr mitspielt. Ihr werdet es noch schaffen, das die Studenten am Tag der Approbation, mit noch druckfrischer Urkunde in der Hand in Scharen das Land verlassen weil man hier als Arzt nicht mehr leben kann...

Frauenförderung gehört nicht zu den brennenden Problemen des Gesundheitssystems
... Ich bin der Meinung, dass Frauenförderung nicht zu den brennenden Problemen des Gesundheitssystems gehört und die DGIM nicht nur Mitglieder hat, die in Krankenhäusern beschäftigt sind.

Das Chisma der Inneren Medizin in hausärztlich und fachärztlich tätige Internisten wurde auch von der DGIM mitgetragen und hat im ambulanten Bereich zu massiven Behinderungen der Inneren Medizin mit existenziellen Bedrohungen der Praxisinhaber geführt. Sollten Sie diesbezüglich noch Informationsbedarf haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Vielleicht überdenken Sie noch einmal Ihre Arbeitsschwerpunkte. Aufgrund der desaströsen Berufspolitik des BDI habe ich schon vor Jahren meine Mitgliedschaft gekündigt. Sollte auch die DGIM unter Ihrem Vorsitz nicht positive Veränderungen für das Fach Innere Medizin zustande bringen, werde ich auch dort meine Mitgliedschaft überdenken. ...

Herr Köhler muss nicht über Dinge belehrt werden die er bereits weiß
... Selbstverständlich weiß (auch) Herr Köhler, dass mit einem QZV irgendwo im Cent- oder niedrig einstelligen Eurobereich weder ein Ultraschall- noch sonst irgend ein in medizinisches Gerät betrieben, gewartet oder gar refinanziert werden kann. Eine Ultraschalluntersuchung dürfte (ein wenig variierend nach Geräteklasse und Untersuchungsfrequenz) sauber kalkuliert kaum unter 50 Euro zu realisieren sein.

Davon sind wir in der Kassenmedizin um Welten entfernt, das heißt auch der Ultraschall (als die häufigste bildgebend-technische Leistung in der täglichen Arbeit) ist chronisch defizitär und muss durch Quersubventionierung (Private, IGeL-Verkauf) gestützt werden...

GOÄ sollte an den Tarifvertrag für MFA geknüpft werden
... Für beides sieht sich ja die Ärztekammer zuständig und wenn wir immer wieder erfahren, dass sich das Gehalt der MFA ohne jedes kämpferische Verhalten einer Gewerkschaft oder im Konflikt mit Arbeitgeberverbänden erhöht, dann wäre es doch in sich schlüssig, dass sich dieser Zauberhafte Lohnfaktor in gleicher Weise auf die GOÄ die ja schließlich unser Einkommen darstellt ebenfalls überträgt.

Also wenn es tatsächlich jetzt 5 % auf der Basis von 1989 dazugibt, dann sollten wir einfach von der Ärztekammer erwarten, dass auch der MFA-Vertrag von 1989 + 5% weiter gilt...

Investitionsstau in Arztpraxen vs. Investitionsstau in Krankenhäusern
... Im ersten Semester Betriebswirtschaft wird gelehrt, dass Investitionen nur aus erwirtschaftetem Gewinn zu tätigen sind. Gewinn wird aber definitionsgemäß nur erzielt, wenn nach Abzug der laufenden Betriebskosten vom Umsatz etwas übrig bleibt.

Bezogen auf Arztpraxen bedeutet das (als kleine betriebswirtschaftliche Hilfe an die KBV): bei gedeckeltem, budgetierten und durch Regress bedrohten Umsatz und steigenden Betriebskosten werden nur noch negative Gewinne eingefahren. Zusätzliche Investitionen würden den Zeitpunkt der Insolvenz nur beschleunigen.

Also wie verhalten sich Praxisinhaber, um ihre Existenz und die ihrer Mitarbeiter zu sichern? Sie verzichten auf Investitionen, auch vor dem Hintergrund, dass die Versorgung der Patienten weiter im Sinne des SGB V verschlechtert wird.

Anders bei den Krankenhäusern. Wenn dort Herr Baum und Herr Windhorst einen Investitionsstau beklagen, dann sind die Länder und das BMG gefordert, einen Rettungsschirm für die notleidenden Krankenhäuser aufzuspannen.

Tarifabschlüsse für das Krankenhauspersonal werden also an den Steuerzahler weitergegeben.

In Arztpraxen...

Große Einigkeit: Man möchte keinen Sicherstellungsauftrag haben
... Eigentlich gibt es ja nicht nur in der FÄ sondern bei einem nicht so ganz kleinen Teil der Ärzteschaft große Einigkeit, dass man keinen Sicherstellungsauftrag mehr haben will. Vielleicht macht er noch Sinn bezüglich der Organisation eines ärztlichen Notdienstes oder eines Vertretungsdienstes für die Zeit, in der die Praxen üblicherweise geschlossen sind. Auch das ist konsensfähig. An letzterem Dienst müssen sich schon jetzt alle niedergelassenen Kollegen, nicht nur die Vertragsärzte (sogen. Kassenärzte) beteiligen.
Logischerweise wäre dafür die Kammer und nicht die KV (die ja nur für die Vertragsärzte zuständig ist) dann der Ansprechpartner. Da die Verwaltung so eines Sicherstellungsauftrags kein großer Lottogewinn ist, möchte das natürlich freiwillig kaum einer übernehmen. Auch nicht ein ÄK-Vizepräsident. Das ist aber weder ein Argument für noch eins gegen die Übertragung auf die Kammern. Die Idee hat einen gewissen Charme aber natürlich auch Tücken. Aber:

Die GOÄ-Reform ist gescheitert
... Die Aussage, dass in dieser Legislaturperiode nicht mehr damit zu rechnen ist lässt, angesichts des gestrigen Wahlergebnisses, nur eine Schlussfolgerung zu:

Es wird keine GOÄ-Reform / Anpassung die kommenden zehn Jahre geben.

Nach der kommenden Wahl wird die Union / FDP nicht in der Lage sein Gesetze / Verordnungen zugunsten von Ärzten durchzusetzen. Sofern es nicht einen Wechsel geben wird.

Wenn Montgomery die GOÄ / und die Vergütung nicht zum zentralen / alleinigen Thema beim Ärztetag macht, und somit politischen Druck aufbaut, wird sich seine Prophezeiung erfüllen.

Man kann Montgomery keinen Vorwurf machen, dass die BÄK solange nicht agiert hat...

GOÄ: Kumm i heid ned, kumm i morgen?
... Kumm i heid ned, kumm i morgen???????

Damit die GOÄ die ihr zugedachte Doppelschutzfunktion für Patienten sowie Ärzte bzw. Ordnungsfunktion im zunehmenden Leistungswettbewerb erfüllen kann, muss sie dringend aktualisiert werden. Die letzte umfassende Novellierung der GOÄ reicht in das Jahr 1983 zurück. 1996 fand lediglich eine Teilnovellierung statt…

Neben dem veralteten Leistungsverzeichnis, dem hilfsweise nur durch mehr oder weniger konfliktive Analogbewertungen abgeholfen werden kann, ist an der derzeit noch geltenden GOÄ insbesondere die nicht stattgehabte Anpassung an die Kostenentwicklung zu kritisieren. Seit 1983 wurde der Punktwert der GOÄ um 14 Prozent angehoben – der Anstieg des Verbraucherpreisindexes allgemein betrug im Vergleichszeitraum demgegenüber mehr als 40 Prozent, bezogen auf Dienstleistungen allein mehr als 50 Prozent.

Quelle http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.108.3704 ...

Die GOÄ-Verhandlungen sind garantiert nicht geheim, um mit einer hohen Honorarerhöhung zu überraschen
... Eine Illusion können die Ärzte schon jetzt begraben :

Nach Geheimverhandlungen kann es keine freudige Überraschung für die von den Verhandlungen Ausgeschlossenen geben !

Fakten sind :

Montgomery weiß, dass auch in dieser Legislaturperiode keine neue GOÄ kommt, da der Bundesrat zustimmen muss.

Das sagt Montgomery ZUFÄLLIG (?) am Tag nach dem glorreichen rot-grünen Wahlsieg in NRW.

Montgomery begrüßt das von der SPD geforderte "IGeL-Eindämmungsgesetz".

Das IGeL-Eindämmungsgesetz zielt natürlich auf "überflüssige" Behandlungsangebote von Niedergelassenen. Bei MVZ von Rhön und Kliniken besteht keine Sorge vor Leistungen, die über die Pauschale hinaus angeboten werden.

Montgomery "heißt" das Zweisäulen-Modell aus GKV und PKV gut.

Leider hat diese persönliche Äußerung keinerlei Gewicht, nachdem die Parteitage der SPD und der Grünen die Überwindung dieser Zweiklassenmedizin für die nächste Rot-Grüne Regierung beschlossen haben und auch Herr Spahn die PKV nicht mehr für zeitgemäß hält. ...

IGeL: Die bösen Doktors sind genauso schlimm wie diese üblen Gesellen von den Drückerkolonnen
... Ja, was denn nun, ist der Bürger nun klug genug nach Aufklärung selbst zu entscheiden oder ist er so dumm, dass ihn der gute i.d.R SPD - Politiker an der Hand nehmen muß, um ihn vor dem, wie o.g. bösen Doktor zu schützen?

Trifft letzteres zu, dann muß ich davon ausgehen, dass kein Patient auch bei irgendeiner Behandlung nach GOÄ / EBM sein Einverständniss nach einer verstandenen Aufklärung abgeben kann.

Die bösen Doktors sind ...

 

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